Skoliose
Seitliche Verkrümmung der Wirbelsäule.
Unter Skoliose versteht man eine seitliche Verkrümmung der Wirbelsäule. Dadurch kommt es zum typischen Bild der Skoliose mit dem kosmetisch störenden Rippenbuckel und Lendenwulst sowie den Veränderungen an Schultern und Becken.
Oft ist die Diagnose "Skoliose" nicht eine manifeste Verkrümmung, sondern funktional durch die Verschiebung im Beckenbereich bedingt. Diese tritt in der Praxis am häufigsten auf und ist gut behandelbar.
Veränderungen im Verlauf
Die Skoliose führt nach und nach zu strukturellen Veränderungen der Wirbelkörper mit Verlust der Beweglichkeit. Außerdem können Störungen im Bereich der inneren Organe auftreten.
Mögliche Folgen
Es kommt zur Verminderung der Atemkapazität sowie einer Rechtsherzüberlastung und häufig treten Schmerzen auf. Die Folgen sind eine deutlich eingeschränkte körperliche Leistungsfähigkeit und eine Einschränkung der Lebensqualität.
Behandlung nach Dorn
Je nach Ausprägung kann die Behandlung nach Dorn für viele Patienten eine große Erleichterung und Steigerung der Lebensqualität bewirken. Durch die Aufrichtung der Wirbelsäule kann langfristig die einseitige Überlastung der Bandscheiben vermieden werden. Sie füllen sich nachts wieder optimal mit Flüssigkeit und Vorfällen (Bandscheibenprolaps) wird so vorgebeugt.